Symposium 20182018-10-08T15:14:16+00:00

Symposium auf historischem Gebrauchsglas 2018

Die „Stiftung Historisches Gebrauchsglas“ dient der näheren Erforschung von historischem Glas: Objekte, die sowohl im Alltag wie auch bei speziellen Anlässen oder Feierlichkeiten zum Einsatz kamen. Letztes Jahr war unseres erstes Symposium erfolgreich. Darum organisieren wir dieses Jahr am Samstag, 03 november wieder ein Symposium, bei denen wir Sie einladen möchten. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos.
Das Symposium findet statt in dem Reichsmuseum von Altertümer (RMO), 28 Rapenburg, 2301 EG Leiden, Niederlande (www.rmo.nl) von 13:00 bis 16:00 und endet mit einem Drink bis 17:00, als das Museum geschlossen wird. Das Museum bittet einen Museumcard mit zu bringen oder ein Ticket zu kaufen.

Programm

Von 12.30 bis 13.00 Uhr, gibt es walk-in mit Kaffee. Nach jedem Vortrag gibt es Gelegenheit Fragen zu stellen.

Kitty Laméris
Ein a rete Stabchen, eine Stabchen unter dem Mikroskop
Filigrana Glas besteht aus Stäbchen. Es gibt verschiedene Arten von Stäbchen, aber zwei von ihnen sind bei weitem die am häufigsten verwendete: Stäbchen mit einer Innenausstattung von einen Faden (a fili) und Stäbchen mit einer externen Dekoration einer Spirale aus mehreren Faden (a rete). In dem Vortrag wird ein Stabchen a rete (Italienisch für ‚Netz‘) analysiert auf der Basis manchmal atemberaubend Glasobjekte.
Seit 2012 forscht Kitty Laméris filigrana Glas, als sie den Katalog „A collection of filigrana glass“ anlässlich der Ausstellung der Sammlung Henk Keime schrieb. Zusammen mit ihrer Schwester und ihrem Bruder ist sie Eigentümer der Kunst und Antiquitäten Handel Frides Laméris. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit römischen Glas, venezianischen und Façon de Venise Glas und Fliesen. Sie tritt regelmäßig als Experte Glas und Fliesen in der Fernsehsendung „Zwischen Kunst und Kitsch“.

Peter Bitter
Trinkgläser und deren Nutzer in das Goldene Zeitalter von Alkmaar
Im Jahr 1987 haben in Alkmaar Freiwillige die Forschung von Senkgruben angefangen. Seit 1991 führen Gemeindearchäologen Ausgrabungen aus und ist die Erforschung der materiellen Kultur eines der strukturellen Komponenten der Gemeindeverwaltung. Mittlerweile sind Hunderte von Kloaken, Abfallgruben und andere Funden ausgegraben worden und beschrieben, worunter viel Glas. Bei dem Vortrag stehen neben den Funden auch die Lage zentral. Viele Funden können in Beziehung gebracht werden zu bestimmten Adressen und Häusern, und damit mit Archivdaten auf Eigentümern und Bewohnern, die das Glas gebraucht, gebrochen und weggeschmissen haben. Die Funde spiegeln den Glasverbrauch durch verschiedene Gruppen von Benutzern. Der Schwerpunkt liegt auf die lange Blütezeit (1500 bis 1650) in der der heutigen Stadt Alkmaar verdreifachtet und der heutige Innenstand zustande kam.
Peter Bitter ist seit 1991 kommunale Archäologe von Alkmaar und Autor zahlreicher Publikationen über urbane Archäologie, über Alkmaar im besonderen. Im Jahr 2002 erwarb er seinen Doktortitel an der Universität von Amsterdam an einer Dissertation über die Alkmaar große Kirche bis 1468, die Entstehung und Entwicklung von Alkmaar und über Beerdigung Bräuche im 18. und frühen 19. Jahrhundert.

Pause, worin alle Teilnehmer das Jahrbuch 2017 mit den Vorträge des vergangenen Jahres erhalten.

Patricia Cocorris,
Die wundersame Geschichte von der Blumenzwiebelglas
Eine Blumenzwiebelglas? Sicherlich ist dies eine viktorianische Erfindung, wo Geschäfte wie Blokker überfüllt sind? Patricia Cocorris begann mit zwei Blumenzwiebelgläser und jetzt umfasst ihre Kollektion etwa 700 ‘Edelsteine’. Genug, um ein Buch zu schreiben: The Curious History of the Bulbvase! Es zeigt sich dass die Geschichte von Blumenzwiebelgläser bis Mitte des 18. Jahrhunderts zurück geht.
Ein Garten voller Blüten mitten im Winter? Sehr gut möglich, aber wohl im Innenbereich. Diese Kunst praktiziert Patricia Cocorris rund 25 Jahren. Durch die speziellen Gläser ist am Weihnachten zu Hause schon zu sehen was der Keukenhof erst im April draußen zeigen kann.

Verleihung des zweiten Prof. Dr. Ina Isingspreis für Historischen Gebrauchsglas.
Der Gewinner halt – im Englischen Sprache- einen kurzen Vortrag über seinen Artikel: “Das mehrkantige Stangenglas, eine Grundform der Trinkgefäße der Renaissance in Europa”.

Bei 16:00 Uhr schließen wir mit einem Drink im Museum.
Für die gute Vorbereitung des Symposiums bitten wir alle im Voraus an zu melden bei contact@hethistorischgebruiksglas.nl.

Der INA ISINGS PRIZE 2018 wird auf dem Symposium im November 2018 vorgestellt.

Danach wird die Registrierung für den INA ISINGS PRIZE 2020 eröffnet

 Ja, ich möchte mehr über den Preis wissen